Dienstag, 14. Oktober 2014

Spaghetti Nester - Nudelreste einmalig anrichten!



Halli hallo!
Auf Pinterest bin ich vor kurzem auf eine ganz tolle Möglichkeit gestoßen, Spaghetti vom Vortag äußerst ansehnlich weiter zu verwenden. Diese musste ich unbedingt ausprobieren - es braucht gar nicht viel, ist kinderleicht und schmeckt echt klasse!

Zutaten:



  • Spaghetti-Reste (oder frisch)
  • Saucenreste (z.B. Tomatensauce)
  • etwas Hack
  • Parmesan
  • Eier
  • etwas Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Spaghetti werden zusammen mit der Sauce und einer (nach Belieben bestimmten) Portion Parmesan in eine Schale gegeben und vermengt. Dies geht am besten mit den Händen.
  2. Nun werden die Eier aufgeschlagen und komplett mit in die Mischung gegeben. Das ganze sollte durch die Eier etwas "flüssiger" werden, sich jedoch nicht in großen Mengen unten absetzen. So würde das ganze an Saucengeschmack verlieren.
  3. Wegen der Verlängerung der Gesamtmasse kann nun mit Salz und Pfeffer etwas nachgewürzt werden.
  4. Das hack wird mit etwas Ei (und nach Belieben mit Semmelbröseln) zu kleinen Bouletten (Frikadellen) gerollt und abgebraten.
  5. Nun nehmt ihr ein Muffinblech zur Hand. Mit Hilfe einer gabel nehmt ihr Teile der Nudelmasse ab und dreht sie ind en mulden des Muffinblechs zu kleinen Nestern. VORSICHT: Mit der Gabel kann die Antihaftbeschichtung leicht zerkratzt werden.
  6. In jedes Nest wird nun eine Mulde geformt, in welche eine kleine Boulette platziert wird.
  7. Das Ganze wird nun bei etwa 200°C (Heißluft 160°C) nur für einige Minuten in den Ofen geschoben. Nur so lange, bis die Nudeln warm und die Eiermasse durchgestockt sind. Ein Drucktest verrät, ob die Nudeln zusammen halten.
  8. Nach dem backen die Muffinform etwas auskühlen lassen, die Nester mithilfe eines hölzernen Gegenstandes (z.B. Schachlikspieß) heraus holen und anrichten!
Nun kann das Auge ganz sicher mit essen :-)


Samstag, 11. Oktober 2014

Apfel-Tiramisu mit Zimt und leichter Rum-Note (jedoch Alkoholfrei)



Vor kurzem hat mich eine meiner besten Freundinnen besucht - es war dringend nötig, dass man sich mal wieder ausgiebig unterhalten kann. Leider will es das Leben so, dass man trotz geringer Distanz zu einander oft über einen längeren Zeitraum nicht die Zeit findet, sich zu treffen.

Dem entsprechend wollte ich ihr eine Freude bereiten und habe am Nachmittag ein Drei-Gänge-Menü vorbereitet, dessen Dessert ich euch hier gerne vorstellen möchte.
Die Apfeltiramisu gehört zu meinen liebsten Desserts, da sie insgesamt super einfach ist, aber wesentlich mehr her macht.

Zutaten (für ca. 4 Personen):


  • 125g Mascarpone
  • 125g Quark
  • 150g Sahne
  • 50g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50-100g Löffelbisquit (je nach Form)
  • 400g Apfelmus
  • etwas Milch
  • Rum-Aroma
  • etwas Zimtpulver
  • etwas Kakaopulver

Zubereitung:



  1. Zuerst werden Mascarpone, Quark und Zucker zu einer glatten Masse verrührt.
  2. Nun wird die Sahne zusamen mit dem Vanillezucker aufgeschlagen, bis sie steif wird.
  3. Anschließend wird die Sahne vorsichtig unter die Mascarpone-Quark-Masse gehoben und anschließend nochmal kühl gestellt, bis sie gebraucht wird.
  4. Die Schichtung des Tiramisu beginnt mit den Löffelbisquit. Diese werden in der Auflaufform (bzw. den Dessertgläsern) gleichmäßig und möglichst lückenlos verteilt.
  5. Nun wird die Milch mit einigen Tropfen Rum-Aroma vermischt und so über die Löffelbisquit geträufelt, dass es gleichmäßig verteilt ist. Die Löffelbisquit sollen dabei jedoch nicht zu viel aufsauen und matschig werden.
  6. Als nächstes wird das Apfelmus gleichmäßig über den Löffelbisquit verteilt. An den Rändern kann man mit Hilfe eines Löffels leichte Wellenbewegungen im Apfelmus machen - so verteilt es sich auch zwischen den Löffelbisquit gut und füllt die Form lückenlos.
  7. Wenn alles gut verteilt ist, wird das Apfelmuß ein wenig mit Zimtpulver bestreut (kann bei Bedarf auch weggelassen werden)
  8. Die Mascarponecreme wird nun auf dem Apfelmus verteilt, so, dass es an den Rändern abschließt.
  9. Das ganze Tiramisu geht nun noch für mindestens drei Stunden in die Kühlung und kann anschließend mit etwas Kakaopulver verziert werden.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Tomaten-Quadrate




Wer kennt das nicht? Ist es kurz vor knapp und ganz plötzlich, Knall auf Fall, haben sich noch Freunde für einen netten Abend angemeldet. Als guter Gastgeber möchte man da unter Umständen eine Kleinigkeit als Snack anbieten - jedoch bleibt oft nicht all zu viel Zeit, etwas anständiges zuzubereiten. Hier habe ich einen meiner Party Klassiker. Geht super schnell, ist kinderleicht, günstig und kommt immer super an! Ich präsentiere meine Tomaten-Quadrate:

Zutaten:


  • Fertiger Blätterteig gekühlt (kein Tiefkühl)
  • Zwei bis drei Tomaten
  • Etwas Milch
  • Etwas Öl (möglichst Olive)
  • Etwas Balsamicoessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kräuter nach Belieben (Basilikum, Oregano, Thymian)

Zubereitung:

  1. Den Blätterteig abrollen und entsprechend eurer Tomaten in kleine Quadrate schneiden (der Durchmesser der Quadrate muss etwa einen Zentimeter breiter sein, als der, der Tomaten.
  2. Die Tomaten werden in etwa 1/2 cm breite Scheiben geschnitten. Bei sehr wässrigen Tomaten, sollte etwas Saft zwischen zwei Küchentüchern ausgedrückt werden.
  3. Die Blätterteigquadrate mit einem leichten Abstand zueinander auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und leicht mit etwas Milch bepinseln (so werden sie später schön braun). Anschließend wird auf jedes Quadrat eine Tomatenscheibe gelegt.
  4. Das Blech kommt bei 200°C (170°C Heißluft) für ca 10 Minuten in den Ofen. Der Teig muss schön aufgegangen und goldbraun sein.
  5. Während die Quadrate im Ofen sind könnt ihr Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Kräuter in einer Schale miteinander vermengen.
  6. Die Marinade wird mit einem Pinsel oder einem kleinen Löffel auf den noch heißen Quadraten verteilt.

Tipp: Nach bedarf, kann man diese kleinen Snacks natürlich auch mit anderen Gemüs- oder Obstsorten (wer es süß mag) zubereiten. Eine weitere schöne Variante ist, unter die Tomaten etwas Kräuterfrischkäse zu geben.

Guten Appetit

Dienstag, 7. Oktober 2014

Apfel-Trauben-Crumble mit Schokolade


Immer wieder stoße ich in Zeitschriften und Büchern über Crumbles - bis auf Streusel ist auf den beigefügten Bildern aber nie viel zu sehen. Genau aus diesem Grund habe ich bisher immer schnell weiter geblättert, wenn mir so ein Bild wieder unter kam.
Letzte Woche jedoch habe ich das Foto eines Desserts gesehen, welches ich auf den ersten Blick für einen Streuselkuchen gehalten habe - köstlich gefüllt mit allerlei Früchten. Auf den zweiten Blick jedoch, habe ich das Wort "Crumble" im Titel gesehen. Aufgrund des schönen Bildes habe ich mir das Rezept also einmal genauer angesehen. Ganz offensichtlich ist ein Crumble nichts weiter, als mit Streuseln überbackenes Obst. Klingt super einfach - und ist es auch. Ob der spätere Geschmack eben so simpel ist, wollte ich dann natürlich testen - also ging es an meinen ersten Crumble..... und so viel sei verraten... die Genialität dieses Dessert steht in keinster Weise im Vergleich zu seinem Aufwand!

Zutaten:

  • 100g Zucker
  • 100g Butter (Raumtemperatur)
  • 175g Mehl
  • 200g Apfelstücke (entkernt, ruhig mit Schale)
  • 200g Weintrauben (kernlos)
  • 100g Schokolade (herb)

Zubereitung:

  1. Zuerst wird die Auflaufform mit ein wenig Butter eingefettet.
  2. Die Äpfel und Trauben werden in Stücken (bzw. die Trauben in Hälften) auf dem Boden der Auflaufform verteilt.
  3. Anschließend wird die Schokolade grob gehackt und über den Früchten verstreut.
  4. Die Butter mit dem Zucker in einer Schale mit der Hilfe eines Handrührgerätes verrühren, bis es eine schaumige Masse ist. Danach das Mehl nach und nach mit der Butter-Zucker-Masse vermengen. Dies macht man am besten mit den Händen - so kann man die Größe der Streusel nach Bedarf variieren.
  5. Zu guter Letzt werden die Streusel in der Auflaufform verteilt, sodass die Früchte und Schokolade bedeckt sind.
  6. Die Auflaufform kommt bei 200°C (170°C Heißluft) für ca. 20-25 Minuten in den Ofen, bis die obersten Streusel goldbraun gebacken sind.
Tipps: Je nach Geschmack kann dieser Crumble warm oder kalt serviert werden. Typische Beilagen sind Vanilleeis, Vanillesauce oder geschlagene Sahne. Dieser Crumble kann natürlich auch mit anderen Obstsorten variiert werden.

Guten Appetit!

Freitag, 3. Oktober 2014

Kleine Schinken-Zwiebel-Quiches auf Blätterteig





Nachdem ich zu meinem Geburtstag im August einen fetten Gutschein von Amazon eingeheimst habe, dachte ich mir, dass ich mit dessen Hilfe mein Küchensortiment ein wenig erweitern könnte.
Was mir bis dato ganz sicher gefehlt hat, sind Förmchen für Quiches und kleine Tartes gewesen. Dem Super-Service von Amazon sei dank, sind die Förmchen nach nur wenigen Klick uns weniger als 24 Stunden Wartezeit, bei mir eingetroffen.
Da hat es natürlich außer Frage gestanden, sie möglichst schnell auszuprobieren. Gott sei es gedankt, dass ich von der Herstellung meiner Tomaten-Quadrate noch einiges an Blätterteig übrig hatte - dieser hat somit die Basis meiner ersten Mini-Quiches gebildet. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Mengenangaben in diesem Rezept stark variieren können. Formen für Mini-Quiches haben weder Einheitsvolumen noch Einheitsgrößen.

Zutaten (für ca. 6 Mini-Quiches):


  • 3/4 einer durchschnittlichen Blätterteigrolle aus der Kühlung (kein Tiefkühl)
  • 100g Kräuter-Frischkäse
  • 100g Schinkenwürfel
  • 1/2 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Ei
  • 50ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gemischte Kräuter (nach Belieben, auch aus dem TK möglich)

Zubereitung:

  1. Die Blätterteigplatte wird in Quadrate geschnitten, dessen Größe die der Förmchen überschreiten. Die Quadrate können nun in die Formen gedrückt und an der oberen Kante abgetrennt werden.
  2. Alle weiteren Zutaten werden in einer Schale miteinander zu einer dickflüssigen Masse vermengt.
  3. Nun kann die Mischung in die einzelnen Formen gegeben werden. Hierzu eignet sich ein Esslöffel sehr gut. Die Förmchen sollten zu etwa 2/3 gefüllt sein.
  4. Die Quiches werden nun bei 200°C (170°C Heißluft) etwa 20 Minuten goldbraun gebacken.
  5. Anschließend bei Bedarf noch ein wenig mit Kräutern bestreuen und je nach Geschmak kalt oder warm servieren.
Guten Appetit