Hallo meine lieben Leser!
Wie der eine oder andere meiner Facebook Follower vielleicht schon mitbekommen hat, habe ich mich für mein weiteres Bloggen für eine neue Variante entschieden.
Nach reiflicher Überlegung werde ich von diesem offiziellen Blog in eine Art Facebook Blog wechseln. In Hinblick auf social-media gefällt mir diese Option einfach besser, weil ich auch kleinere Beiträge ohne großes tam-tam und ihre aufwendige, optische Aufmachung verbreiten kann. Mir geht es insgesamt mehr um das Bloggen und Verbreiten meiner Rezepte und Ideen - auf dieser Seite jedoch bindet mich die gesamte, nötige Aufmachung drum herum zu viel ein.
Daher sind auch in letzter Zeit die Zahlen meiner Beiträge gesunken.
Auf der neuen Seite wird jedoch alles beim Alten bleiben. Die bisherigen Rezepte werde ich übernehmen und samt Fotos auch dort zur Verfügung stellen.
Ihr müsst sogar nicht einmal ein Facebook-Nutzer sein, um meinen dortigen Blog dennoch einsehen zu können.
Ich hoffe sehr, dass ihr Verständnis für meine Entscheidung aufbringen könnt und ich euch auch weiterhin als meine Leser begrüßen darf. Wir sehen uns dann also im neuen Blog - und bis dahin wünsche ich alles Gute!
Liebe Grüße
- Collin
Montag, 27. Oktober 2014
Freitag, 24. Oktober 2014
Kürbis-Haselnuss-Kuchen mit Schokolade
Wie ich durch meinen treuen Freund Edwin schon angekündigt habe, stehen noch Kürbisrezepte aus, die ich euch gerne vorstellen möchte. Sie werden unter Umständen nicht alle auf einander folgen, jedoch definitiv noch online landen. Ich muss offen zugeben, dass ich mich in den letzten Jahren nur mäßig in Form von Kürbis-Kartoffelsuppe an dieses Gemüse getraut habe. Durch wirklich unschöne Kürbisrezepte, mit denen ich in meiner Jugend konfrontiert wurde (in Form von "ich-bin-irgendwo-zu-Gast-oder-bei-einer-Veranstaltung-und-es-gibt-nichts-anderes), habe ich mich folglich nicht groß damit versucht. Das sollte sich dieses Jahr allerdings ändern. Nachdem ich den lieben Kürbis fertig ausgehöhlt und modelliert hatte, ist genug Kürbisfleisch für das kommende Rezept entstanden (welches ich im übrigen dem lieben Edwin widmen möchte).
Den Anfang macht somit einer meiner Lieblingskuchen - Bühne frei, für den Kürbis-Haselnuss-Kuchen mit Schokolade.
Zutaten:
- 175g Butter
- 125g Zucker
- 1 Pck Vanillezucker
- 4 Eier
- 1 TL Zimtpulver
- 1 Msp Nelkenpulver
- 225g Mehl
- 300g Kürbisfleisch
- 100g gemahlene Haselnüsse
- 150g geraspelte Schokolade
Zubereitung:
- Zu aller erst muss das Kürbisfleisch vorbereitet werden. Folglich wird es geraspelt. Je nachdem, ob ihr lieber einen kompakten, feinporigen Kuchen mögt, wird der Kürbis fein geraspelt, oder grob, falls ihr einen großporigen, lockereren Kuchen bevorzugt. Die Masse wird erst einmal beiseite gestellt.
- Die Butter wird zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eiern schaumig aufgeschlagen, sodass sich der Zucker bestmöglich aufgelöst hat.
- Nun folgen Zimt und Nelke und werden schön im Teig vermengt.
- Das Mehl wird mit den gemahlenen Haselnüssen, sowie dem Backpulver gemischt und dann nach und nach unter die schaumige Masse gerührt.
- Anschließend werden noch die Schokoladenraspel, sowie das Kürbisfleisch mit dazu gegeben und gut gemischt.
- Der (fast) fertige Teig sollte nun etwa 10 Minuten ruhen. nach meiner Erfahrung zieht der Zucker noch etwas Flüssigkeit aus dem Kürbisfleisch, was den ganzen Teig etwas saftiger und dünner macht.
- Der nun gänzlich fertige Teig wird in eine lange, gefettete Kastenform (oder wahlweise eine andere) gegeben, glatt gestrichen und anschließend bei 200°C (160°C Heißluft) gebacken. Eine gelegentliche Stäbchenprobe ab 40 Minuten Backzeit ist zu empfehlen - je nach Kürbisart, kann diese leicht variieren.
- Wer mag, kann dem fertigen, fast ausgekühlten Kuchen noch eine leckere Schokoglasur verpassen - das macht es vor allem den nicht-Kürbis-Fans leichter.
Vielleicht findet sich mit diesem Rezept ja doch der eine oder andere neue Kürbisliebaber.
Liebe Grüße
- Collin
Dienstag, 21. Oktober 2014
Edwin the Pumpkin

Halli hallo!
In den kommenden Tagen werdet ihr hier das eine oder andere Rezept mit Kürbissen entdecken können. Entsprechend der Jahreszeit stehen diese ja wieder ganz hoch im Kurs.
Auch ich habe vor wenigen Tagen meinen ersten Kürbis ausgehöhlt, um damit zu kochen.
Da ich damit aber nicht nur kochen, sondern mich auch etwas kreativ ausleben wollte, dürft ihr nun den neuen Mitbewohner auf meinem Balkon begrüßen: Edwin the Pumpkin!
Liebe Grüße
- Collin
Montag, 20. Oktober 2014
Herbstliches Früchtebrot mit Mandel und Bittermandel
Wie ich finde, beginnt somit die Zeit, in der Zimt, Nelken, Anis und Co. wieder öfter aus dem Schrank genommen werden dürfen. Zu aller erst, habe ich daher einen meiner absoluten Herbst- und Winterklassiker gemacht - das Früchtebrot (oder auch Apfelbrot genannt). Durch Lebkuchengewürz, und Rosinen ist es ein echter Winterklassiker. Normalerweise aus Nüssen und Rum hergestellt, habe diese Variante dieses Mal etwas abgewandelt.
Hier also mein "Herbstliches Früchtebrot mit Mandeln und Bittermandel"!
Zutaten:
- 750g Äpfel
- 200g Zucker
- 200g Rosinen
- 250g gehobelte Mandeln
- 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
- 1 EL Kakaopulver
- 1 Pck. Backpulver
- 1 Pck. Lebkuchengewürz (i.d.R. 20g)
- 400g Mehl
Zubereitung:
- Zuerst werden die gehobelten Mandeln zusammen mit den grob geraspelten Äpfeln vermengt. Dem Ganzen werden dann Zucker, Rosinen und Bittermandelaroma zugegeben. Nachdem dies gut gemischt wurde (ACHTUNG: Die Mandelplättchen nicht alle beim Mischen zerbrechen), muss die Mischung mindestens 4 Stunden ruhen.
- Nach der Ruhezeit werden Kakaopulver, Lebkuchengewürz, Mehl und Backpulver ohne große Tricks dazu gegeben und mit den Händen gut vermengt.
- Sollte der Teig zu trocken sein, kann ein bisschen Wasser (oder im Idealfall Apfelsaft) dazu gegeben werden.
- Der Teig wird in eine leicht gefettete Kastenform gegeben und bei 180°C (Heißluft 150°C) ca. eine Stunde gebacken.
Tipps: Da das Apfelbrot insgesamt sehr feucht ist, kann keine Stäbchenprobe genommen werden. Man muss sich hier einfach auf einen ordentlich heizenden Ofen und die Backzeit verlassen - zu langes Backen kann auch diesen Kuchen schnell austrocknen. Somit ist euer erstes Apfelbrot einfach ein Experiment zwischen Teigkonsistenz und Backofen.
Das Brot kann entweder ohne alles als Kuchen oder auch mit etwas Butter oder Aufstrich als süßes Frühstück gegessen werden.
Ich wünsche gutes Gelingen - lasst es euch schmecken!
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Mandarinen-Mascarpone-Lasagne
Als ich in der vergangenen Woche (leider) erkrankt gewesen bin und zu Hause blieb, ist bei mir immer mal wieder Langeweile aufgekommen - zu Hause angebunden zu sein ist nichts für mich.
Als ich ich dann soweit fit genug war und Lust auf etwas süßes bekam, machte ich mich auf in die Küche um mal zu schauen, was man nettes zaubern kann. "Wenn man schon genug Zeit hat, kann man auch etwas Schönes selber machen und später darüber bloggen" - dachte ich mir.
Somit wanderte der Blick durch die Regale, sowie den Kühlschrank und schon nach wenigen Minuten waren einige Zutaten zusammengesucht.
Ursprünglich wollte ich mir gerne eine Löffelcreme aus Mascarpone, Quark und Dosenmandarinen machen. Als ich jedoch gerade dabei war, die Masse anzufertigen, entdeckte ich in meinem Schrank noch Waffelplatten, aus denen ich vor einer Weile mal eine Waffel-Torte gemacht hatte.
Kurzerhand kam mir die Idee, die Masse zu benutzen, um mit Hilfe der Platten eine Art süße Lasagne zu machen - das ganze ist ein absolutes Experiment gewesen - welches sich am Ende jedoch als Erfolgreich herausstellte!
Zutaten:
- 150g Mascarpone
- 100g Quark
- 175g abgetropfte Mandarinen (aus der Dose)
- 1 Pck Vanille Zucker
- 30g Zucker
- Waffelplatten
- Geraspelte Schokolade
Zubereitung:
- Die abgetropften Mandarinen werden zusammen mit wenigen Esslöffeln (etwa drei) der Flüssigkeit in ei hohes Rührgefäß gegeben und mit einem Pürierstab zu einer möglichst glatten masse verarbeitet.
- Nun können Mascarpone, sowie Quark hinzugegeben und mit der Mandarinenmasse vermengt werden. Es sollte eine dickflüssige, cremige Masse entstehen.
- Je nach Geschmack können nun Vanillezucker und normaler Zucker hinzugegeben werden. Ich habe in meinem Rezept die oben genannten Mengen verwendet - das sei jedem Geschmack selber überlassen.
- Die Gesamte masse wird nun wie bei einer Lasagne mit den Waffelplatten in eine (kleine) Auflaufform geschichtet. Achtet darauf, dass ihr mit einer Platte beginnt und mit der Mandarinenmasse endet. So backt unten nichts an und sieht oben schön aus. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Cremeschichten nicht zu dünn werden, sonst ist es am Ende nur ein einziger weiche Waffelklumpen. Die Cremeschichten sollten mindestens so dick sein, wie zwei Waffeln.
- Die Fertige Lasagne muss nun für mindestens drei Stunden in die Kühlung und kann hinterher wahlweise mit Schokoladenstreuseln, Waffeln oder sonstigem verziert werden.
Dafür, dass dieses Rezept völlig frei und zufällig entstanden ist, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden gewesen. Für Kindergeburstage oder als normales Dessert, ist diese Lasagne bestimmt ein Hit. Natürlich ist sie auch mit jeglichen anderen Früchten, wie z.B. TK Beeren, veränderbar.
Ich wünsche viel Spaß und Kreativität!
Dienstag, 14. Oktober 2014
Spaghetti Nester - Nudelreste einmalig anrichten!
Halli hallo!
Auf Pinterest bin ich vor kurzem auf eine ganz tolle Möglichkeit gestoßen, Spaghetti vom Vortag äußerst ansehnlich weiter zu verwenden. Diese musste ich unbedingt ausprobieren - es braucht gar nicht viel, ist kinderleicht und schmeckt echt klasse!
Zutaten:
- Spaghetti-Reste (oder frisch)
- Saucenreste (z.B. Tomatensauce)
- etwas Hack
- Parmesan
- Eier
- etwas Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Die Spaghetti werden zusammen mit der Sauce und einer (nach Belieben bestimmten) Portion Parmesan in eine Schale gegeben und vermengt. Dies geht am besten mit den Händen.
- Nun werden die Eier aufgeschlagen und komplett mit in die Mischung gegeben. Das ganze sollte durch die Eier etwas "flüssiger" werden, sich jedoch nicht in großen Mengen unten absetzen. So würde das ganze an Saucengeschmack verlieren.
- Wegen der Verlängerung der Gesamtmasse kann nun mit Salz und Pfeffer etwas nachgewürzt werden.
- Das hack wird mit etwas Ei (und nach Belieben mit Semmelbröseln) zu kleinen Bouletten (Frikadellen) gerollt und abgebraten.
- Nun nehmt ihr ein Muffinblech zur Hand. Mit Hilfe einer gabel nehmt ihr Teile der Nudelmasse ab und dreht sie ind en mulden des Muffinblechs zu kleinen Nestern. VORSICHT: Mit der Gabel kann die Antihaftbeschichtung leicht zerkratzt werden.
- In jedes Nest wird nun eine Mulde geformt, in welche eine kleine Boulette platziert wird.
- Das Ganze wird nun bei etwa 200°C (Heißluft 160°C) nur für einige Minuten in den Ofen geschoben. Nur so lange, bis die Nudeln warm und die Eiermasse durchgestockt sind. Ein Drucktest verrät, ob die Nudeln zusammen halten.
- Nach dem backen die Muffinform etwas auskühlen lassen, die Nester mithilfe eines hölzernen Gegenstandes (z.B. Schachlikspieß) heraus holen und anrichten!
Nun kann das Auge ganz sicher mit essen :-)
Samstag, 11. Oktober 2014
Apfel-Tiramisu mit Zimt und leichter Rum-Note (jedoch Alkoholfrei)
Vor kurzem hat mich eine meiner besten Freundinnen besucht - es war dringend nötig, dass man sich mal wieder ausgiebig unterhalten kann. Leider will es das Leben so, dass man trotz geringer Distanz zu einander oft über einen längeren Zeitraum nicht die Zeit findet, sich zu treffen.
Dem entsprechend wollte ich ihr eine Freude bereiten und habe am Nachmittag ein Drei-Gänge-Menü vorbereitet, dessen Dessert ich euch hier gerne vorstellen möchte.
Die Apfeltiramisu gehört zu meinen liebsten Desserts, da sie insgesamt super einfach ist, aber wesentlich mehr her macht.
Zutaten (für ca. 4 Personen):
- 125g Mascarpone
- 125g Quark
- 150g Sahne
- 50g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 50-100g Löffelbisquit (je nach Form)
- 400g Apfelmus
- etwas Milch
- Rum-Aroma
- etwas Zimtpulver
- etwas Kakaopulver
Zubereitung:
- Zuerst werden Mascarpone, Quark und Zucker zu einer glatten Masse verrührt.
- Nun wird die Sahne zusamen mit dem Vanillezucker aufgeschlagen, bis sie steif wird.
- Anschließend wird die Sahne vorsichtig unter die Mascarpone-Quark-Masse gehoben und anschließend nochmal kühl gestellt, bis sie gebraucht wird.
- Die Schichtung des Tiramisu beginnt mit den Löffelbisquit. Diese werden in der Auflaufform (bzw. den Dessertgläsern) gleichmäßig und möglichst lückenlos verteilt.
- Nun wird die Milch mit einigen Tropfen Rum-Aroma vermischt und so über die Löffelbisquit geträufelt, dass es gleichmäßig verteilt ist. Die Löffelbisquit sollen dabei jedoch nicht zu viel aufsauen und matschig werden.
- Als nächstes wird das Apfelmus gleichmäßig über den Löffelbisquit verteilt. An den Rändern kann man mit Hilfe eines Löffels leichte Wellenbewegungen im Apfelmus machen - so verteilt es sich auch zwischen den Löffelbisquit gut und füllt die Form lückenlos.
- Wenn alles gut verteilt ist, wird das Apfelmuß ein wenig mit Zimtpulver bestreut (kann bei Bedarf auch weggelassen werden)
- Die Mascarponecreme wird nun auf dem Apfelmus verteilt, so, dass es an den Rändern abschließt.
- Das ganze Tiramisu geht nun noch für mindestens drei Stunden in die Kühlung und kann anschließend mit etwas Kakaopulver verziert werden.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Tomaten-Quadrate
Wer kennt das nicht? Ist es kurz vor knapp und ganz plötzlich, Knall auf Fall, haben sich noch Freunde für einen netten Abend angemeldet. Als guter Gastgeber möchte man da unter Umständen eine Kleinigkeit als Snack anbieten - jedoch bleibt oft nicht all zu viel Zeit, etwas anständiges zuzubereiten. Hier habe ich einen meiner Party Klassiker. Geht super schnell, ist kinderleicht, günstig und kommt immer super an! Ich präsentiere meine Tomaten-Quadrate:
Zutaten:
- Fertiger Blätterteig gekühlt (kein Tiefkühl)
- Zwei bis drei Tomaten
- Etwas Milch
- Etwas Öl (möglichst Olive)
- Etwas Balsamicoessig
- Salz
- Pfeffer
- Kräuter nach Belieben (Basilikum, Oregano, Thymian)
Zubereitung:
- Den Blätterteig abrollen und entsprechend eurer Tomaten in kleine Quadrate schneiden (der Durchmesser der Quadrate muss etwa einen Zentimeter breiter sein, als der, der Tomaten.
- Die Tomaten werden in etwa 1/2 cm breite Scheiben geschnitten. Bei sehr wässrigen Tomaten, sollte etwas Saft zwischen zwei Küchentüchern ausgedrückt werden.
- Die Blätterteigquadrate mit einem leichten Abstand zueinander auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und leicht mit etwas Milch bepinseln (so werden sie später schön braun). Anschließend wird auf jedes Quadrat eine Tomatenscheibe gelegt.
- Das Blech kommt bei 200°C (170°C Heißluft) für ca 10 Minuten in den Ofen. Der Teig muss schön aufgegangen und goldbraun sein.
- Während die Quadrate im Ofen sind könnt ihr Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Kräuter in einer Schale miteinander vermengen.
- Die Marinade wird mit einem Pinsel oder einem kleinen Löffel auf den noch heißen Quadraten verteilt.
Tipp: Nach bedarf, kann man diese kleinen Snacks natürlich auch mit anderen Gemüs- oder Obstsorten (wer es süß mag) zubereiten. Eine weitere schöne Variante ist, unter die Tomaten etwas Kräuterfrischkäse zu geben.
Guten Appetit
Dienstag, 7. Oktober 2014
Apfel-Trauben-Crumble mit Schokolade
Immer wieder stoße ich in Zeitschriften und Büchern über Crumbles - bis auf Streusel ist auf den beigefügten Bildern aber nie viel zu sehen. Genau aus diesem Grund habe ich bisher immer schnell weiter geblättert, wenn mir so ein Bild wieder unter kam.
Letzte Woche jedoch habe ich das Foto eines Desserts gesehen, welches ich auf den ersten Blick für einen Streuselkuchen gehalten habe - köstlich gefüllt mit allerlei Früchten. Auf den zweiten Blick jedoch, habe ich das Wort "Crumble" im Titel gesehen. Aufgrund des schönen Bildes habe ich mir das Rezept also einmal genauer angesehen. Ganz offensichtlich ist ein Crumble nichts weiter, als mit Streuseln überbackenes Obst. Klingt super einfach - und ist es auch. Ob der spätere Geschmack eben so simpel ist, wollte ich dann natürlich testen - also ging es an meinen ersten Crumble..... und so viel sei verraten... die Genialität dieses Dessert steht in keinster Weise im Vergleich zu seinem Aufwand!
Zutaten:
- 100g Zucker
- 100g Butter (Raumtemperatur)
- 175g Mehl
- 200g Apfelstücke (entkernt, ruhig mit Schale)
- 200g Weintrauben (kernlos)
- 100g Schokolade (herb)
Zubereitung:
- Zuerst wird die Auflaufform mit ein wenig Butter eingefettet.
- Die Äpfel und Trauben werden in Stücken (bzw. die Trauben in Hälften) auf dem Boden der Auflaufform verteilt.
- Anschließend wird die Schokolade grob gehackt und über den Früchten verstreut.
- Die Butter mit dem Zucker in einer Schale mit der Hilfe eines Handrührgerätes verrühren, bis es eine schaumige Masse ist. Danach das Mehl nach und nach mit der Butter-Zucker-Masse vermengen. Dies macht man am besten mit den Händen - so kann man die Größe der Streusel nach Bedarf variieren.
- Zu guter Letzt werden die Streusel in der Auflaufform verteilt, sodass die Früchte und Schokolade bedeckt sind.
- Die Auflaufform kommt bei 200°C (170°C Heißluft) für ca. 20-25 Minuten in den Ofen, bis die obersten Streusel goldbraun gebacken sind.
Tipps: Je nach Geschmack kann dieser Crumble warm oder kalt serviert werden. Typische Beilagen sind Vanilleeis, Vanillesauce oder geschlagene Sahne. Dieser Crumble kann natürlich auch mit anderen Obstsorten variiert werden.
Freitag, 3. Oktober 2014
Kleine Schinken-Zwiebel-Quiches auf Blätterteig
Nachdem ich zu meinem Geburtstag im August einen fetten Gutschein von Amazon eingeheimst habe, dachte ich mir, dass ich mit dessen Hilfe mein Küchensortiment ein wenig erweitern könnte.
Was mir bis dato ganz sicher gefehlt hat, sind Förmchen für Quiches und kleine Tartes gewesen. Dem Super-Service von Amazon sei dank, sind die Förmchen nach nur wenigen Klick uns weniger als 24 Stunden Wartezeit, bei mir eingetroffen.Da hat es natürlich außer Frage gestanden, sie möglichst schnell auszuprobieren. Gott sei es gedankt, dass ich von der Herstellung meiner Tomaten-Quadrate noch einiges an Blätterteig übrig hatte - dieser hat somit die Basis meiner ersten Mini-Quiches gebildet. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Mengenangaben in diesem Rezept stark variieren können. Formen für Mini-Quiches haben weder Einheitsvolumen noch Einheitsgrößen.
Zutaten (für ca. 6 Mini-Quiches):
- 3/4 einer durchschnittlichen Blätterteigrolle aus der Kühlung (kein Tiefkühl)
- 100g Kräuter-Frischkäse
- 100g Schinkenwürfel
- 1/2 mittelgroße Zwiebel
- 1 Ei
- 50ml Sahne
- Salz
- Pfeffer
- Gemischte Kräuter (nach Belieben, auch aus dem TK möglich)
Zubereitung:
- Die Blätterteigplatte wird in Quadrate geschnitten, dessen Größe die der Förmchen überschreiten. Die Quadrate können nun in die Formen gedrückt und an der oberen Kante abgetrennt werden.
- Alle weiteren Zutaten werden in einer Schale miteinander zu einer dickflüssigen Masse vermengt.
- Nun kann die Mischung in die einzelnen Formen gegeben werden. Hierzu eignet sich ein Esslöffel sehr gut. Die Förmchen sollten zu etwa 2/3 gefüllt sein.
- Die Quiches werden nun bei 200°C (170°C Heißluft) etwa 20 Minuten goldbraun gebacken.
- Anschließend bei Bedarf noch ein wenig mit Kräutern bestreuen und je nach Geschmak kalt oder warm servieren.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Gastrosexualität: Der kochende Mann und die Gesellschaft
Hallo meine Lieben!
Mein lieber Freund Tom (von dem auch die feurige Schoko-Kirsch Marmelade stammte), hat mir gestern den Link zu einem höchst interessanten Video zukommen lassen.
So ein ganz klein wenig habe ich mich darin ja schon wieder erkennen können - das entsprechende Buch landet ganz sicher auf meiner Wunschliste :-)
Mein lieber Freund Tom (von dem auch die feurige Schoko-Kirsch Marmelade stammte), hat mir gestern den Link zu einem höchst interessanten Video zukommen lassen.
So ein ganz klein wenig habe ich mich darin ja schon wieder erkennen können - das entsprechende Buch landet ganz sicher auf meiner Wunschliste :-)
Chocolate Chip Cookies - so wie sie (für mich) sein müssen
Heute bin ich mal wieder ziemlich krank gewesen. Zum Glück ist es nicht so schlimm gewesen, dass ich der Arbeit fern bleiben musste. Diagnose: Keks-Fieber!
Wenn ich 100 bunt gemischte Personen danach fragen würde, welches ihre liebsten Kekse sind, würden bestimmt mindestens 50 von ihnen das Gleiche antworten wie ich: Chocolate Chip Cookies.
Lustiger Weise haben die Cookies, die man in jeder deutschen Handelskette bekommt, nicht mehr sonderlich viel mit den originalen Chocolate Chip Cookies zu tun. Ich rede von denen, die man z.B. bei einer bekannten, internationalen Sandwich-Fastfood-Kette (ihr Name ist der selbe, wie die amerikanische Bezeichnung für eine U-Bahn) bekommt. Groß, Flach, mit dicken Schokoflocken, außen knusprig und im Kern weich (chewy, wie die Engländer sagen würden).
Seit meiner letzten London-Reise vor vier Jahren, bin ich ein riesen Fan von diesen Originalen. Ich schaffe es tatsächlich fast niemals an dieser Fastfood-Kette vorbei, ohne mir einen dieser köstlichen Kekse zu genehmigen. Wie schön wäre es da also, wenn man diese zu Hause originalgetreu nachbacken könnte?
Somit begann schon vor längerer Zeit die Suche nach einem Rezept, das diesen Keksen gerecht wird. Nachdem sich die meisten der gefundenen Rezepte als "Originalrezept" betitelt haben, sich aber dennoch alle voneinander unterschieden haben, habe ich mich dazu entschlossen mein eigenes "Original" als Konsens verschiedener Rezepte zu kreieren.
Zutaten:
- 250g Butter (zimmerwarm)
- 250g brauner Zucker
- ein Tütchen Vanillezucker
- eine Prise Salz
- 2 Eier
- 1 gestr. Teelöffel Backpulver
- 1 gestr. Teelöffel Natron
- 200g Schokolade (zartbitter)
- 100g Schokolade (Vollmilch)
- 360g Mehl
Zubereitung:
- Zu Beginn wird die Butter mit den Eiern, dem Zucker, Vanillezucker, sowie Salz mit dem Handrührgerät auf hoher Stufe schaumig gerührt.
- Das Mehl wird in einer weiteren Schale mit dem Backpulver und dem Natron vermengt.
- Die Schokolade wird grob gehackt und ebenfalls in einer weiteren Schule gut miteinander gemischt.
- 2/3 der Schokoladenmenge wird nun in der schaumigen Masse untergerührt.
- Ist dies erledigt, können Mehl und Co. nach und nach dazu gegeben und verrührt werden.
- Der fertige Teig wird in der Rührschale möglichst großflächig verteilt und anschließend abgedeckt für etwas anderthalb Stunden in den Kühlschrank gestellt.
- Der gekühlte Teig ist weniger klebrig und kann nun mit zwei Löffeln gut portioniert werden (je nach Konsistenz können mit den Händen auch Kugeln gerollt werden. So werden die Kekse später Kreisrund. Es muss zwischen den Keksen ein größerer Abstand bestehen, da sie noch auseinander laufen. Nur 6-9 Kekse pro Blech.
- Die Teigklumpen (bzw. Kugeln) können nun etwas Platt gedrückt werden. Anschließend werden von der restlichen Schokolade dicke Stücke hinein gedrückt. Wer mag kann die kleineren Schokostücke auch noch drüber streuseln.
- Die Kekse werden bei 200°C (170°C Heißluft) etwa 10 Minuten gebacken. Perfekt sind sie, wenn sie außen knusprig sind, jedoch nicht-brechend nachgeben, wenn man auf die Mitte drückt. Die fertigen Kekse werden sofort auf ein Kuchenrost gelegt und dürfen auskühlen. Erkaltete haben sie die perfekte Konsistenz, außen knusprig und innen schön "chewy".
Tipps: Wer mag, kann die Schokostücke auch durch backfeste Schokolade ersetzen. Wie der Name schon sagt, verläuft sie beim Backen nicht.
Die Konsistenz der Mitte entsteht durch den hohen Anteil an braunem Zucker. Wer diesen Effekt geringer hervorrufen möchte, kann bis zu eine Hälfte des Zuckers durch handelsüblichen, weißen zucker ersetzen. Wer sie extra knusprig mag, kann sie nach dem Auskühlen nochmals bei 100°C für etwa 20 Minuten nachbacken.
Eine weitere Variante ist, einen teil der Schokolade durch Nüsse zu ersetzen - ebenfalls eine typische und beliebte Mischung.
Dienstag, 30. September 2014
Das Glück ist mit den Doofen!
...und wieder einmal ist das Glück mir hold gewesen - oder besser gesagt: das Glück hat mich genau dann erwischt, als der Zufall nicht passender hätte fallen können. Noch am Morgen des Tages, von dem ich folglich erzähle, habe ich mit meiner Mutter darüber gesprochen, dass ich mir mal ein paar Auflaufformen für ein bis zwei Personen besorgen sollte. Z.B. für kleinere Aufläufe, Desserts oder unterschiedliche Gerichtevarianten.
Und genau in jener Woche hatte der örtliche Edeka eine ganz tolle Aktion mit in die heimischen Briefkästen geworfen. Passend zur Erntezeit des liebsten Kohlenhydratlieferanten der Deutschen - der Kartoffel - hat der Edeka meines Vertrauens ihren Prospekten einen Gutschein für eine Mini-Auflaufform beigelegt. Mit dieser wollten sie die Kartoffelzeit einläuten und haben jenem Gutschein noch einige Tolle Kartoffel-Gerichte beigefügt. Dass dies Ganze eine Werbeaktion sein sollte, um viele Kunden einmal mehr in den laden zu locken, muss ich wohl kaum sagen - jedoch spielt es auch keine Rolle. Gleich nachdem ich diese entdeckt hatte, habe ich meine Mutter besucht, um auch noch ihren Gutschein abzustauben. Als ich somit am Nachmittag meinen Einkauf erledigt hatte, bin ich gleich noch um zwei ganz tolle Auflaufformen reicher gewesen. Und da ich ja nicht ganz auf den Kopf gefallen bin, war ich nach einer WhatsApp-Rundnachricht im Besitz von vier Auflaufformen. Ab jetzt gibt es bei mir die überbackenen Gerichte also wie im Restaurant bereits portioniert.
Montag, 29. September 2014
Die Heimat hat mich wieder - bestimmt sechs Kilo schwerer!
Seit vergangenem Freitag hat mich die heimat, der schöne Landkreis Uelzen, wieder. Wie eingehend berichtet, bin ich für fünf Tage mit meinen Betreuten des Wohnheimes verreist.
Es ging nach Rerik an die Ostsee.
Meine Kollegen und ich haben unser möglichstes getan, um unseren Leuten einen möglichst schönen, bunten und abwechslungsreichen Urlaub zu bescheren. Die Unterbringung war da schon einmal das Erste. Wir haben mit 16 Mann in insgesamt drei Häusern auf dem Gelände der AWO Sano gelebt - das Besondere: vier unserer fitteren Leute durften in einem haus sogar alleine wohnen. Die übrigen waren mit uns drei Betreuern auf die übrigen zwei Häuser verteilt.
Das Freizeitprogramm ist gut gemischt gewesen - Gott sei Dank, dass auch das Wetter uns dahingehend zugespielt hat. Von einem Strandspaziergang bei Windstärke sieben, über eine Bootstour bei strahlendem Sonnenschein und dem Besuch einer Therme, bis hin zu einer Kutschfahrt ist alles dabei gewesen.
Essenstechnisch sind wir natürlich auch bestens umsorgt gewesen, Jeden morgen und Abend stand uns sowohl ein warmes, als auch ein kaltes Buffet zur Verfügung - das haben unsere Leute natürlich kräftig ausgenutzt - und wir auch.
Alles in allem ist es ein ganz toller Urlaub gewesen und von mir persönlich auch für jeden anderen als Reiseziel zu empfehlen!
Liebe Grüße
- Collin


Es ging nach Rerik an die Ostsee.
Meine Kollegen und ich haben unser möglichstes getan, um unseren Leuten einen möglichst schönen, bunten und abwechslungsreichen Urlaub zu bescheren. Die Unterbringung war da schon einmal das Erste. Wir haben mit 16 Mann in insgesamt drei Häusern auf dem Gelände der AWO Sano gelebt - das Besondere: vier unserer fitteren Leute durften in einem haus sogar alleine wohnen. Die übrigen waren mit uns drei Betreuern auf die übrigen zwei Häuser verteilt.
Das Freizeitprogramm ist gut gemischt gewesen - Gott sei Dank, dass auch das Wetter uns dahingehend zugespielt hat. Von einem Strandspaziergang bei Windstärke sieben, über eine Bootstour bei strahlendem Sonnenschein und dem Besuch einer Therme, bis hin zu einer Kutschfahrt ist alles dabei gewesen.
Essenstechnisch sind wir natürlich auch bestens umsorgt gewesen, Jeden morgen und Abend stand uns sowohl ein warmes, als auch ein kaltes Buffet zur Verfügung - das haben unsere Leute natürlich kräftig ausgenutzt - und wir auch.
Alles in allem ist es ein ganz toller Urlaub gewesen und von mir persönlich auch für jeden anderen als Reiseziel zu empfehlen!
Liebe Grüße
- Collin



Freitag, 26. September 2014
Beeren-Joghurt-Torte zweierlei - als Schnecken-Kuppel und auf Schokocrossieboden
Am vergangenen Donnerstag stand der Geburtstag meines Bruders an. Nun ist er auch schon 30 und hat damit eine weitere Null erreicht - der arme Tropf!
Zu seinem Glück ist er bereits verheiratete und hat zwei kleine Mädchen - demnach ist ihm das ganze Bimborium mit Großer Feier, Fegen und Co. erspart geblieben. So ganz ohne Feier sollte es dann aber doch nicht an ihm vorbei gehen. Das alljährliche Kaffee-und-Kuchen-Treffen mit der Familie stand somt an und ist auch indiskutabel gewesen. Aus diesem Grund wollte ich - wie sollte es auch anders sein - eine Torte backen.
Nach langem Überlegen stand auf jeden Fall fest, dass es etwas fruchtiges mit Beeren werden sollte. Nur bei der äußeren Erscheinung bin ich mir nicht ganz sicher gewesen. Rund oder Eckig? Einschichtig oder mehrschichtig? Rührteig, Blätterteig, Knetteig?
Als ich so zur Inspiration durch meine Backbücher schaute, bin ich in dem Buch eines gewissen Doktoren *räusper* auf eine grandiose Idee gestoßen. Aufgrund von Schleichwerbung werde ich den genauen Namen nicht nennen, jedoch könnt ihr das Ergebnis auf den Fotos sehen - ich nenne sie einfach: Schnecken-Kuppel.
Da ich am Abend auch noch mit zwei Freundinnen aus der Schulzeit verabredet gewesen bin, dachte ich mir, dass ich mal den Gentleman raushängen lassen könnte. Somit habe ich von der Beeren-Joghurt-Masse etwas mehr gemacht, und gleich zwei Torten gefertigt. Die Rezepte für beide Varianten der Torte findet ihr weiter unten.
Beeren-Joghurt-Creme für Torten
- Zuerst werden 500g Joghurt mit etwa 75g Zucker in einer Rührschüsel vermengt, bis sich der zucker aufgelöst hat.
- Dazu kommen nun 50ml Zitronensaft (möglichst frisch), sowie 250g zerdrückte Beeren (auch aus dem TK geeignet). Diese Masse kann vorerst beiseite gestellt werden.
- Nun werden 8 Blatt Gelatine für 10min eingeweicht, anschließend ausgedrückt und dann in einem geeigneten Gefäß leicht erwärmt. Dies geht sowohl im Wasserbad, als auch ind er Mikrowelle. Bitte unbedingt nur geringe Hitze zuführen. Bei zu großer Hitze verliert die Gelatine an Bindefähigkeit.
- Von der Beeren-Joghurt-Masse werden nun nach und nach einige Esslöffel in die Gelatine gegeben und sofort eingerührt. So findet ein langsamer Temperaturangleich statt und die Gelatine klumpt nicht. Folglich können beide Massen gänzlich miteinander vermengt und dann in den Kühlschrank gestellt werden.
- Während die masse durchkühlt, werden 200g Sahne aufgeschlagen.
- Sobald die Masse im Kühlschrank beginnt dicklich zu werden, wird sie herausgenommen. Nun muss die geschlagene Sahne langsam untergehoben und das Ganze zu einer glatten masse verrührt werden.
- Somit ist die Grundmasse fertig, welche dann für Torten verwendet werden kann (bei späterer Kühlung wird die noch flüssige Masse schnittfest und luftig.
Schnecken-Kuppel zum Befüllen
- Zuerst werden 3 Eier mit 75g Zucker und einem Tütchen Vanillezucker Schaumig gerührt.
- In einem zweiten Gefäß werden 75g Mehl, 25g Speisestärke und ein gestrichener TL Backpulver miteinander vermengt.
- Das Mehlgemisch wird nun auf der Zucker-Ei-Masse verteilt und mit einem Schneebesen vorsichtig und nur locker untergehoben - nicht kaputt rühren!
- Der Teig wird auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt, glatt gestrichen und bei 200°C (Heißluft 180°C) 8-10 Minuten gebacken.
- Die fertige Bisquitplatte wird sofort auf ein neues Backpapier gestürzt. Das mitgebackene Papier wird vorsichtig abgezogen - somit liegt die gleichmäßige Seite des Bisquit oben.
- Zunächst wird ein etwa 10cm breiter Streifen an der Seite abgeschnitten. Dieser wird vorerst beiseite gelegt.
- Der noch warme Teig wird mit ca. 150g Marmelade (Beerenmarmelade nach Wahl) bestrichen und von einer langen Seite zur anderen eng aufgerollt. Nehmt das Backpapier zur Hilfe, damit der Bisquit nicht bricht. Die fertige Rolle kann nun auskühlen.
- Die ausgekühlte Bisquit-Rolle wird nun in ca. 1cm breite Schnecken geschnitten.
- Eine Schale mit etwa zwei Litern Volumen wird eng anliegend mit Frischhaltefolie ausgekleidet. Nach und nach kann nun die Innenseite der Schale mit den Schnecken eng belegt werden.
- In die entstandene Kuppel wird nun die Beerenmasse gefüllt. Anschließend wird aus dem abgeschnittenen Bisquitstück ein Boden "zurecht geschnitten" und angepasst. Anschließend wandert das Ganze für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.
- Die fertige Torte muss nun nur noch auf einen Tortenteller gestürzt und von der Folie befreit werden.
- wer möchte, kann die Oberfläche der Kuppel noch mit einem klaren Tortenguss überziehen.
Schokocrossie-Boden
- Für eine handelsübliche Springform (26cm) werden 100g Schokolade, sowie 20g Palmin in in Hitzebeständiges Gefäß gefüllt. Diese werden unter gelegentlichem Rühren im Wasserbad oder der Mikrowelle erhitzt.
- In die Flüssige Schokoladenmasse werden nun 200g ungesüßte Cornflakes gemischt.
- Die fertige Mischung wird in eine Springform gefüllt und bei Belieben etwas zerdrückt.
- Nach 10-15 Minuten im Kühlschrank ist der Schokocrossie-Boden zum Befüllend urchgehärtet.
Damit ihr euch nicht wundert: Ich habe für die Torte mit dem Schokocrossie-Boden nur eine 18cm Springform genommen - daher sieht sie so klein aus. Die angegebenen mengen sind, wie oben genannt, für eine 26er Springform.
Ich wünsche gutes Gelingen!
Donnerstag, 25. September 2014
Kleine Zwischenmeldung
Hallo meine Lieben!
Ich wollte hier nur gerne eine kleine Nachricht aus dem Urlaub hinterlassen.
Ich befinde mich mit den Bewohnern meines Wohnheimes in Rerik an der Ostsee. Zwar ist das Wetter hier relativ kühl und stürmisch, aber zum Glück trocken. Über das leibliche Wohl kann ich keineswegs meckern - Halbpension, jeden Morgen und abends Buffet satt - genau das, was ich mir unter Urlaub vorstellte (auch, wenn es für mich Arbeit ist). Wenn ich am Wochenende wieder da bin, werde ich ausführlich über die kulinarische Versorgung berichten. Bis dahin alles Liebe und noch schöne Tage!
- Collin
Sonntag, 21. September 2014
....ich bin dann mal weg...
Hallo meine Lieben!
Da ich ja Betreuer in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung bin, steht auch einmal im Jahr ein gemeinsamer Urlaub an. Dieses Jahr geht es an die Ostsee - von Montag bis Freitag. Ich freue mich schon sehr und es wird bestimmt eine super Woche!
So leid es mir tut, aber ich werde daher in der kommenden Werkwoche nichts von mir hören lassen können.
Euch allen wünsche ich aber noch eine schöne und genussreiche Woche. Hoffen wir für uns alle, dass sich das gute Wetter noch ein paar Tage hält!
Am kommenden Freitag oder Samstag werdet ihr dann wieder von mir hören und lesen.
....alles Gute bis dahin!
- Collin
Da ich ja Betreuer in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung bin, steht auch einmal im Jahr ein gemeinsamer Urlaub an. Dieses Jahr geht es an die Ostsee - von Montag bis Freitag. Ich freue mich schon sehr und es wird bestimmt eine super Woche!
So leid es mir tut, aber ich werde daher in der kommenden Werkwoche nichts von mir hören lassen können.
Euch allen wünsche ich aber noch eine schöne und genussreiche Woche. Hoffen wir für uns alle, dass sich das gute Wetter noch ein paar Tage hält!
Am kommenden Freitag oder Samstag werdet ihr dann wieder von mir hören und lesen.
....alles Gute bis dahin!
- Collin
Luftige Bananen-Schoko Muffins
Kennt ihr das? Es ist Sonntags, die Geschäfte haben geschlossen, man sitzt gemütlich auf der Couch vor dem Fernseher und plötzlich bekommt Lust auf etwas Süßes?
So ist es mir vor kurzem erst wieder ergangen. Und wie es das Schicksal dann natürlich so will, ist genau dann nichts Süßes im Haus. Keine Weingummi, Schokolade oder sonstiges. Selbst die Keksvorräte aus der vorherigen Woche sind aufgebraucht gewesen.
Während man dann so auf der Suche nach einer guten Alternative ist, fallen einem einige Dinge ins Auge, die in Frage kämen. Bananen, Schokocreme, eine Dose Ananas usw. Irgendwie alles nicht das, was an diesem Abend den Hype besänftigen würde - denn wie so oft stand mir der Appetit nach Gebäck. Egal ob Kekse, Kuchen oder Torte - mir wäre alles Recht gewesen. Und dabei dachte ich mir: Dann wird eben schnell etwas selber gemacht.
Somit habe ich mich auch ganz schnell für Muffins entschieden, anders als beim Kuchen, brauchen diese nämlich nicht so lange im Ofen. Die Wahl der Geschmacksrichtung ist mir nicht sonderlich schwer gefallen - immerhin lagen die Bananen so wie so noch rum und Schokoladenstreusel sind auch immer in meinem Back-Schrank. Also konnte es los gehen - und soviel sei schon man verraten: Der Sonntag von mir und meinen später noch vorbeikommenden Freunden ist gerettet gewesen!
Somit habe ich mich auch ganz schnell für Muffins entschieden, anders als beim Kuchen, brauchen diese nämlich nicht so lange im Ofen. Die Wahl der Geschmacksrichtung ist mir nicht sonderlich schwer gefallen - immerhin lagen die Bananen so wie so noch rum und Schokoladenstreusel sind auch immer in meinem Back-Schrank. Also konnte es los gehen - und soviel sei schon man verraten: Der Sonntag von mir und meinen später noch vorbeikommenden Freunden ist gerettet gewesen!
Zutaten:
- 4 Eier
- 1 Tasse Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Tasse Öl
- 3 Tassen Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 3/4 Tasse Selter
- etwas Rum-Aroma
- 4 Bananen
- Schokoladenstreusel (n.B.)
Info: Bei deutschen Tassenangaben sind Gefäße mit einem Volumen von 200ml gemeint. Wer keine "Tassen" hat, kann somit ein andere genormtes Glas o.Ä. benutzen.
Zubereitung:
- Die Eier werden zusammen mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker per Handrührgerät schaumig gerührt.
- Nach und nach werden das Öl, sowie einige Tropfen des Aromas dazu gegeben und mit untergerührt.
- Nun werden die Bananen in einer separaten Schale mit Hilfe einer Gabel zerdrückt und anschließend in den Teig gerührt.
- Mehl und Backpulver werden zuerst leicht miteinander vermengt und dann Tasse für Tasse in die Masse gegeben. Es entsteht ein sehr dicker Teig, der schwer zu kneten ist.
- Dies ändert sich aber, wenn nun langsam das Wasser zugegeben wird. Die Selter muss vorsichtig untergehoben werden, damit möglichst viel Kohlensäure erhalten bleibt. Das macht die Muffins später schön luftig.
- Zusammen mit dem Wasser können Schokoladenstreusel nach Belieben zugefügt werden. Entweder Backfeste, oder welche, die beim Backen zerlaufen.
- Die Muffins werden bei ca 190 °C (Heißluft 160°C) für etwa 30 Minuten gebacken.
- Die fertigen Küchlein bitte möglichst gleich auf ein Kuchengitter stürzen. Wenn sie von allen seiten zeitgleich auskühlen, werden sie gleichmäßig weich.
Samstag, 20. September 2014
Karamell-Sirup
Da auf meiner "noch zu erledigen Liste" für einen anstehenden Geburtstag noch selbst gemachte Pralinen stehen, hatte ich mir heute gedacht, dass ich mir zur Erleichterung der Arbeit schon einmal etwas vorbereiten kann. Also bin ich rasch in die Küche geeilt, habe den zucker heraus geholt und mich mit Topf und Kochlöffel bewaffnet an meinen karamell-Sirup gemacht.
Zutaten und Zubereitung
- Ihr nehmt handelsüblichen, körnigen Zucker (wer mag auch Rohrzucker), wiegt 200g ab und tut diesen in einen kleinen Topf.
- Der Herd wird auf mittlere Hitze gestellt und verbleibt so, bis der Zucker anfängt zu schmelzen. Am besten ihr grabt in der Mitte eine kleine Mulde, so seht ihr die einzelnen Kristalle.
- Sobald er anfängt zu schmelzen, rührt ihn, damit nichts anbrennt. Nach und nach schmelzen alle Zuckerkristalle, verflüssigen sich und werden dunkler.
- Wenn die Masse einen goldbraunen Farbton erreicht, nehmt das Ganz von der Platte.
- Nun werden 125 ml Wasser hinzugegeben (nicht wundern, es zischt und schäumt auf - das ist ganz normal. Ebenso, wie die dicken Zuckerklumpen, die sich bilden).
- Nach und nach lösen die entstandenen Zuckerklumpen sich auf und bilden einen flüsigen Sirup.
- Das ganze kann nun erneut auf den Herd gestellt werden (auch, wenn noch nicht alles gelöst ist) und langsam einkochen. Das Wasser verdampft und die Masse wird dickflüssiger. Ihr bestimmt dabei den Zustand. Beachtet jedoch, dass der Sirup beim Abkühlen noch fester wird.
- Den fertigen Sirup im Topf etwas abkühlen lassen und dann in Gläser oder Flaschen füllen.
Tipps:
Je nach Geschmack, kann während des Auskochens noch Sahne hinzugegeben werden. Das macht den Sirup zwar samtiger und runder, verringert jedoch die Haltbarkeit.
Der Reine Sirup ist verschlossen im Kühlschrank mindestens ein halbes Jahr haltbar. Gießt ihn über Eis, Sahne, Torten oder in Getränke und lasst es euch schmecken!
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